DFG-Netzwerk MentEd

Dr. Lorena Asseburg


Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main. Sie war Doktorandin der Universität Kassel im Fachbereich Humanwissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Mentalisierungsforschung, Präventionsforschung und Therapiewirksamkeit.

Dr. med. Christine Bark


Fachärztin für Kinder- und Jugendlichepsychiatrie und -psychotherapie, ist Mitarbeiterin am Institut für psychosoziale Prävention im Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg und ärztliche Leiterin der dortigen Sprechstunde für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Sie forscht u.a. über Mentalisierung und die Entwicklung der Mentalisierungsfähigkeit, über Regulationsstörungen in der Frühen Kindheit und über neurobiologische Grundlagen psychischer Krankheiten. Der Schwerpunkt ihrer Forschungen liegt bei Säuglingen und Kleinkindern.

Noëlle Behringer, M.A. Soziale Arbeit

ist staatlich anerkannte Sozialpädagogin und in Ausbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Im Rahmen ihrer Promotion an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg beschäftigt sie sich mit Mentalisierungs­prozessen bei Fachkräften der Heimerziehung. Sie ist Trainerin für das mentalisierungs­basierte Präventionsprogramm in Kinderkrippen ‚Amor Parentum‘. Fachliche Schwerpunkte: Psycho­analytische Pädagogik und Mentalisierungs­basierte Pädagogik im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe.

Prof. Dr. Yvonne Brandl


Dipl.-Psych., Gruppenanalytikerin (D3G), ist Professorin an der Katholischen Hochschule NRW in Münster. Sie lehrt Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie mit dem Schwerpunkt frühe Interaktionsprozesse und ist Studiengangsleitung des Masterstudiengangs Beratung (EFL). Arbeitsschwerpunkte: Berufsbezogene Selbsterfahrung und Professionalisierung; Prävention sexualisierter Gewalt; Sprachprozesse in Gruppen.

JProf. Dr. sc. hum. Stephan Gingelmaier


Dipl. Päd., Sonderschullehrer, Ausbildungen in Familientherapie (BvPPF), Gruppenpsychotherapie/Gruppenanalyse (D3G), Supervision und Organisationsberatung (D3G), ist Juniorprofessor für Psychologie und Diagnostik im Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Forschungsschwerpunkte: Mentalisierungsbasierte Pädagogik, (sonder-)pädagogische Alltagsdiagnostik, Supervisionsforschung, Trauma und Migration, Inklusionsforschung aus entwicklungspsychologischer Sicht.

Priv.-Doz. Dr. phil. Oliver Hechler


Diplompädagoge und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, ist akademischer Rat am Lehrstuhl für Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Forschungsschwerpunkte: Pädagogische Grundlagen der Sonderpädagogik, Psychoanalyse und Sonderpädagogik, Beratung als pädagogische Handlungsform.

Prof. Dr. med. Holger Kirsch


Facharzt für psychosomatische Medizin, Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DGPT, DGIP), ist Professor am Fachbereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Evangelischen Hochschule Darmstadt und niedergelassen in eigener psychotherapeutischer Praxis. Forschungsschwerpunkt: Mentalisieren in der psychotherapeutischen und sozialpädagogischen Praxis.

Dr. Tillmann F. Kreuzer


Dipl.-Päd., Mag. Germanistik, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, ist abgeordneter Lehrer an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg in der Abteilung Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Psychoanalytische Pädagogik. Seine Forschungsschwerpunkte: Kindheit und Jugend in der Erziehungswissenschaft, Literatur und Psychoanalyse sowie Entwicklung von Menatlisierungsräumen bei Erziehern.

Pierre-Carl Link


M.A. Bildungswissenschaftler, M.A. Philosoph, M.A. Religionswissenschaftler, M.A. Theologe, analytischer Gestalttherapeut, in Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und zum Gruppenanalytiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Lehrbeauftragter an der Abteilung für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften und am Institut für Philosophie der Universität Würzburg. Promotionsprojekt an der Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften zu „Inklusion als Illusion – Labyrinthische Inklusion als Projekt des vulnerablen Subjekts“. Forschungsschwerpunkte: Theoriebildung in der Pädagogik bei Verhaltensstörungen, Inklusionsforschung, Gestaltpädagogik, Psychoanalytische Pädagogik, interdisziplinärer Vulnerabilitätsdiskurs

Tobias Nolte


MD, MSc, in psychoanalytischer Ausbildung, ist klinisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wellcome Trust Centre for Neuroimaging des University College London und Senior Researcher am Anna Freud National Centre for Children and Families, London. Er ist wissenschaflticher Leiter in Professor Read Montagues Gruppe des Computational Psychiatry in Personality and Mood Disorders Programme zusammen mit Professor Peter Fonagy. Desweiteren ist er in Ausbildung zum Supervisor und Trainer für mentalisierungsbasierte Therapie. Forschungsinteresse: Neurobildgebung von Mentalisierungsprozessen, Erforschung und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, epistemisches Vertrauen und frühe Mutter-Kind-Interaktionen.

Axel Ramberg


MA, Sonderschullehrer, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, ist Berater am Förderzentrum Bult (Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung). Lehrbeauftragter an der Leibniz Universität Hannover, am Winnicott Institut Hannover und der PH Ludwigsburg. Daneben ist er selbstständig tätig als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Forschungsschwerpunkt ist die mentalisierungsgestützte Pädagogik sowie deren Bedeutung für die professionelle Haltung von Lehrkräften.

Dr. Bernhard Rauh


Dipl. Päd., Sonderschullehrer, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut i.A. mit gruppenanalytischer Weiterbildung, Akademischer Rat am Lehrstuhl Pädagogik bei geistiger Behinderung und Pädagogik bei Verhaltensstörungen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Forschungsschwerpunkte: Inklusionsforschung, Professionalisierung für inklusive Bildung durch Reflexion in Schulpraktika (pro-inklusiv-reflexiv.eu), Beratung in inklusiven Settings.

 

Dr. phil. Nicola-Hans Schwarzer


Studierte Sonderpädagogik (Lehramt) und Empirische Bildungsforschung. Er promovierte an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Fakultät III für Sonderpädagogik, im Fachbereich emotional-soziale Entwicklung. Forschungsschwerpunkte: Mentalisieren bei nicht-klinischen Stichproben.

Prof. Dr. Svenja Taubner


Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin/Psychoanalyse ist Direktorin des Instituts für psychosoziale Prävention im Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg. Sie ist akkreditierte Supervisorin und Trainerin für Mentalisierungsbasierte-Therapie für Adoleszente sowie zertifizierte Trainerin der Reflective-Functioning-Scale. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Erforschung und Weiterentwicklung des Mentalisierungskonzeptes, der empirischen Methoden zur Erfassung von Mentalisierung sowie der klinischen Implikation für Prävention und Intervention.

Assoc. Prof. Mag. Dr. Agnes Turner


Supervisorin (ÖVS, ANSE) ist Assoziierte Professorin und stellvertretende Institutsvorständin am Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Alpen Adria Universität Klagenfurt. Sie arbeitet in freier Praxis als Supervisorin und Coach und ist Vorstandsmitglied der ANSE. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Psychodynamik beim Lernen und Lehren, reflexive Lernsettings, Persönlichkeitsentwicklung und Professionalisierung in pädagogischen Arbeitskontexten sowie Lifelong Learning.

 

Mag. Dr. Michael Wininger


ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Psychoanalytische Pädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien und seit 2011 Mitglied im Vorstand der Kommission Psychoanalytische Pädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Darüber hinaus ist er als Psychoanalytiker i.A. für Erwachsene in freier Praxis tätig. Forschungsschwerpunkte: Überschneidungsbereich Psychoanalyse/Psychotherapie und Bildungswissenschaft mit besonderem Fokus auf Entwicklungstheorie und Professionalisierungsforschung.